Version 12.39

In der Releaseinformation sind alle Funktionen und Fehler des freigegebenen RELion Builds auf Basis Dynamics Business Central 27 & 28 beschrieben.

☝️XML-Berechtigungen werden mit dem Release 12.40 im Oktober 2026 das letzte Mal ausgeliefert

RELion ONE stellt die Berechtigungsverwaltung künftig vollständig auf Systemberechtigungen (RELC, System) um. XML-Berechtigungen (R12) werden nur noch bis Ende Oktober 2026 gepflegt.

Weitere Details sind der Dokumentation zu entnehmen.

Build

RELion Build Nr. 12.39.85413.0
Business Central Version ab 28.2
Candidate Datum Veröffentlichung 17.09.2026
Produktiv Datum Veröffentlichung 15.10.2026

Neue und geänderte Funktionen

Instandhaltung

Schnellfilter statt Ansichten: Schadensmeldungen in Bearbeitung

Ausgangssituation
Auf der Übersichtsseite Schadensmeldungen in Bearbeitung existierte der Bereich Ansichten mit den Einträgen Alle, Erfasst und Freigegeben. Solche Ansichten wurden mit RELion ONE auch auf diversen anderen Seiten eingeführt.

Auswirkung
Die Ansichten wirkten nicht additiv: Bei Auswahl einer Ansicht wurde eine zuvor gesetzte Filterung überschrieben. Dies führte in der Praxis zu Einschränkungen bei der gezielten Datenauswahl.

Anpassung
Die Ansichten auf der Seite Schadensmeldungen in Bearbeitung wurden durch die Funktion Schnellfilter ersetzt. Schnellfilter wirken ergänzend zur bestehenden Filterung und ermöglichen eine flexiblere, kombinierbare Datenauswahl.

Zusätzliche Hinweise
Es existieren weitere Seiten, die aktuell noch Ansichten verwenden. Diese werden mit künftigen RELion-Versionen ebenfalls angepasst.

Betriebskostenabrechnung

Vertragsausnahmenprüfung erweitert

Ausgangssituation

  • Die Prüfung von Vertragsausnahmen erfolgte erst in nachgelagerten Verarbeitungsschritten. Fehlerhafte oder unvollständige Vertragsausnahmen konnten dadurch erst zu einem späteren Zeitpunkt erkannt werden.
  • Die Darstellung von Fehlermeldungen war in der bisherigen Form nur eingeschränkt übersichtlich.

Auswirkung

  • Fehlerhafte Vertragsausnahmen fielen erst in nachgelagerten Verarbeitungsschritten auf, wodurch die Fehlerursache nicht mehr unmittelbar mit der ursprünglichen Erfassung in Verbindung gebracht werden konnte.
  • Durch teilweise doppelte und unübersichtlich dargestellte Fehlermeldungen war zudem nicht immer sofort ersichtlich, welche Datensätze konkret betroffen waren und worin die eigentliche Fehlerursache lag.

Anpassung

  • Die Prüfung wurde erweitert und erfolgt bereits direkt bei den Vertragsausnahmen. Vorhandene Ausnahmezeilen werden bereits bei der Erfassung bzw. Verarbeitung auf fachliche Korrektheit geprüft.
  • Die Darstellung der Fehlermeldungen wurde überarbeitet, teilweise doppelte Zeilen wurden auf eine reduziert. Das Layout der Meldungen wurde verbessert, um betroffene Datensätze und Fehlerursachen verständlicher darzustellen.
  • Die Prüfung bei leerem Filter Konten im Zusammenhang mit dem Zeilentyp Einzelkonto Absolut greift jetzt bereits in der Prüfung der Vertragsausnahmen.

Elektronische Belege

Berücksichtigung des Forderungssplits in XRechnung und PEPPOL

Ausgangssituation

  • Bei der Erstellung von E-Belegen wurden Positionen eines vorhandenen Forderungssplits bisher nicht analog zur gedruckten Rechnung bzw. Gutschrift ausgegeben.
  • Die Werte wurden aus den Abrechnungssummenposten übernommen, wodurch einzelne Forderungs- und Vorauszahlungspositionen mit unterschiedlichen Steuersätzen nicht separat im E-Beleg dargestellt wurden.
  • Die steuerliche Aufteilung der Beträge war im E-Beleg dadurch nicht in allen Fällen transparent nachvollziehbar.

Auswirkung

  • Bei Abrechnungen mit aktiviertem Forderungssplit konnten die Positionen im E-Beleg von der Darstellung im gedruckten Anschreiben abweichen.
  • Unterschiedliche Steuersätze innerhalb von Kosten- und Vorauszahlungspositionen wurden nicht als eigenständige Rechnungszeilen ausgegeben.
  • Die steuerlich getrennte Darstellung der einzelnen Forderungsbestandteile war im elektronischen Beleg eingeschränkt.

Anpassung

  • Die Erzeugung von E-Belegen wurde erweitert, sodass vorhandene Forderungssplit-Positionen als eigene Rechnungszeilen in XRechnung und PEPPOL ausgegeben werden.
  • Es werden ausschließlich die Zeilenarten „Kostenzeile" und „Vorauszahlungszeile" verarbeitet. Zwischensummen- und Saldozeilen werden nicht in den E-Beleg übernommen.
  • Für jeden vorkommenden Steuersatz innerhalb der Kosten- und Vorauszahlungspositionen wird eine separate Position im E-Beleg erzeugt. Dadurch erfolgt die Ausgabe steuerlich sortenrein.
  • Die bisherige Positionsstruktur des Forderungssplits wird als flache Liste von Rechnungspositionen im E-Beleg ausgegeben.
  • Die Positionsbezeichnungen wurden erweitert. Die Texte enthalten zusätzlich die Information, ob es sich um eine Forderungs- oder Vorauszahlungsposition handelt.
  • Die Verarbeitung wurde sowohl für XRechnung als auch für PEPPOL angepasst.

Zusätzliche Hinweise

  • Die Darstellung der Positionen im E-Beleg entspricht nun dem fachlichen Aufbau der gedruckten Rechnung beziehungsweise Gutschrift.
  • Durch die separate Ausgabe je Steuersatz wird die steuerliche Nachvollziehbarkeit der elektronischen Rechnung verbessert.

Mietanpassung

Erweiterung der DataSets

Ausgangssituation
Die DataSets der Berichte Mietspiegel, Vergleichswohnungen und WB Kostenmiete enthielten bisher keine detaillierten Summenfelder für Nebenkosten, sonstige Kosten sowie deren zugehörige Mehrwertsteueranteile. Dadurch standen diese Informationen für Auswertungen, Anpassungslogiken und Berichtsausgaben nicht vollständig zur Verfügung.

Auswirkung
Mit den fehlenden Feldern war eine transparente und vollständige Darstellung der einzelnen Kostenbestandteile im Rahmen einer manuellen Mietanpassung nur eingeschränkt möglich. Insbesondere für weiterführende Berechnungen oder automatisierte Prozesse bestand ein Informationsdefizit hinsichtlich Netto- und MwSt.-Summen.

Anpassung
Die DataSets wurden um folgende Felder ergänzt:

  • CT_SumOfAncillaryCostsNetAmount – Summe Nebenkosten (netto)
  • CT_SumOfAncillaryCostsVAT – Summe Mehrwertsteuer Nebenkosten
  • CT_SumOfOtherCostsNetAmount – Summe sonstige Kosten (netto)
  • CT_SumOfOtherCostsVAT – Summe Mehrwertsteuer sonstige Kosten
  • CT_SumOfRentVATAmount – Summe Mehrwertsteuer Miete

Kreditorische Verträge

Kontierungsübernahme bei Schlussrechnungsabstimmung

Ausgangssituation
Bei der Schlussrechnungsabstimmung eines Versorgervertrags wurden Kontierungsvorgaben aus dem Vertrag bisher nicht automatisch in den Einkaufsbeleg übernommen.

Auswirkung
Kontierungsinformationen aus dem Versorgervertrag mussten manuell in den Einkaufsbeleg übertragen werden, auch wenn im Vertrag bereits entsprechende Vorgaben hinterlegt waren.

Anpassung

  • Auf der Dauerzahlungen-Karte steht bei der Aktion Schlussrechnung abstimmen das neue Feld Kontierungsvorgaben übernehmen (Ja/Nein) zur Verfügung.
  • Bei aktivierter Option werden beim Verlassen der Page über OK die Kontierungsvorgaben aus der Versorgervertragszeile geprüft und – sofern vorhanden – in den Einkaufsbeleg übernommen, sofern dieser den Status Offen oder Ausstehende Genehmigung hat.
  • Hat der Einkaufsbeleg den Gesamtbetrag 0, werden die Kontierungszeilen inklusive Betrag übernommen.
  • Andernfalls werden bestehende Rechnungszeilen durch die Kontierungszeilen ersetzt, wobei die Gesamtsumme des Einkaufsbelegs entsprechend der prozentualen Kontierungsvorgaben aufgeteilt wird.
  • Sind in der Versorgervertragszeile keine Kontierungsvorgaben hinterlegt, erfolgt keine Aktion.

Zusätzliche Hinweise
Die Übernahme kann mehrfach ausgeführt werden, wenn die Schlussrechnungsabstimmung mehrfach aufgerufen wird. Werden die Kontierungsvorgaben nachträglich im Vertrag geändert, wird ein bereits erzeugter Einkaufsbeleg dadurch nicht automatisch angepasst.

Word-Seriendruck für Kreditorische Verträge

Ausgangssituation
Der Word-Seriendruck stand bisher nur im Dienstleistungsvertrag zur Verfügung, nicht jedoch in den Kreditorischen Verträgen.

Auswirkung
In Kreditorischen Verträgen konnten keine Serienbriefe per Word-Seriendruck aus den Vertragsdaten erstellt werden.

Anpassung

  • In den Kreditorischen Verträgen steht das Register Aktionen zur Verfügung, über das der Word-Seriendruck analog zur bestehenden Funktion im Dienstleistungsvertrag genutzt werden kann.
  • Die Funktion steht für alle Vertragsklassen zur Verfügung und wird unabhängig von Bedingungen immer angezeigt.
  • Für den Seriendruck stehen folgende Felder aus dem Vertragskopf zur Verfügung: Vertragsnummer, Kreditor Nr., Kreditor Name, Externe Referenz, Adresse, Adresse 2, Ort, PLZ-Code, Länder-/Regionscode, Kontaktnr., Eigentümer/Mieter, Haupt-Objektnr., Zuständigkeitseinheit, Einkäufercode, Vertragsart, Vertragsklasse, Gekündigt am und Gekündigt zum.

Bericht Kreditorische Verträge

Ausgangssituation
Der Bericht Kreditorische Verträge stand bislang in der Tabelle Kreditorische Verträge noch nicht zur Verfügung. Eine direkte Weiterverarbeitung der Berichtsdaten in Excel war damit nicht möglich.

Auswirkung
Anwenderinnen und Anwender hatten keine systemseitige Möglichkeit, die Berichtsdaten sofort in einer strukturierten Excel-Pivottabelle auszuwerten. Für detaillierte Analysen oder individuelle Aufbereitungen war bisher ein zusätzlicher manueller Aufwand erforderlich.

Anpassung

  • Der Bericht Kreditorische Verträge wurde als Excellayout hinzugefügt.
  • Dieses Layout generiert automatisch eine Pivottabelle, die sich optisch am bekannten RDLC-Bericht Dienstleistungsverträge orientiert.
  • Das neue Excellayout wurde systemseitig als Standard definiert.

Zusätzliche Hinweise
Die erzeugte Pivottabelle kann individuell erweitert oder angepasst werden, um spezifische Auswertungen zu unterstützen.

Dauerzahlung direkt aus Einkaufsbeleg abstimmen

Ausgangssituation
Die Abstimmung von Dauerzahlungen im Rahmen des Versorgervertrags konnte bisher ausschließlich über die Dauerzahlungskarte durchgeführt werden.

Auswirkung
Um eine Dauerzahlung aus einer Einkaufsrechnung/-gutschrift heraus abzustimmen, musste zunächst in die Dauerzahlungskarte gewechselt werden, was den Bearbeitungsweg verlängerte.

Anpassung

  • Unter Aktionen steht in der Einkaufsrechnung/-gutschrift nun die Funktion Dauerzahlung zuordnen und abstimmen zur Verfügung.
  • Die Funktion entspricht im Ablauf der bisherigen Schaltfläche EK-Beleg zuordnen und abstimmen innerhalb der Dauerzahlung.
  • Sind einem kreditorischen Vertrag mehrere nicht zugeordnete Dauerzahlungen zugeordnet, erscheint eine Abfrage, welche Dauerzahlung zugeordnet werden soll.
  • Nach erfolgreicher Abstimmung werden die zugehörigen Informationen wie gewohnt in der FactBox der Dauerzahlung angezeigt.

Zusätzliche Hinweise

  • Die Funktion steht nur zur Verfügung, wenn die Einkaufsrechnung bereits mit einem kreditorischen Vertrag der Vertragsklasse Versorgervertrag verknüpft ist.
  • Besteht keine entsprechende Verknüpfung, erscheint die Meldung „Es gibt im Einkaufsbeleg keine Verknüpfung zu einem Versorgervertrag.“
  • Voraussetzung für die Abstimmung ist zudem, dass zwischen Dauerzahlung und Einkaufsbeleg eine Verknüpfung besteht bzw. hergestellt wird.

Vertragskopf-Beschreibung in Vertragszeile und Dauerzahlung übernommen

Ausgangssituation

  • Beim Erfassen des Objekts in der Vertragszeile wurde bisher die Beschreibung aus dem Objekt in das Feld Beschreibung der Vertragszeile übernommen.
  • Bei der Erstellung einer Dauerzahlung wurde das Feld Beschreibung der Dauerzahlung mit der Nummer des kreditorischen Vertrags überschrieben.

Auswirkung

  • Die im Vertragskopf erfasste Beschreibung wurde nicht durchgängig in Vertragszeile und Dauerzahlung übernommen.
  • In der Dauerzahlung stand statt einer aussagekräftigen Beschreibung nur die Vertragsnummer zur Verfügung.

Anpassung

  • Beim Anlegen einer neuen Vertragszeile wird die im Vertragskopf erfasste Beschreibung automatisch als Standardwert in die Vertragszeile übernommen.
  • Ist im Vertragskopf keine Beschreibung vorhanden, wird beim Eintragen des Objekts in die Vertragszeile weiterhin die Beschreibung des Objekts in das Feld Beschreibung übernommen.
  • Bei der Erstellung einer Dauerzahlung aus einer Vertragszeile wird die Beschreibung der Vertragszeile in den Kopf und die Zeilen der Dauerzahlung übernommen. Grundlage für die Dauerzahlung ist damit immer die aktuelle Beschreibung der jeweiligen Vertragszeile.

Zusätzliche Hinweise

  • Die Beschreibung in der Vertragszeile kann nach der automatischen Übernahme weiterhin manuell angepasst werden.
  • Die Funktion gilt für alle Vertragsklassen der kreditorischen Verträge, z. B. Servicevertrag, Versorgervertrag und Versicherungsvertrag, sowie für zukünftige Vertragsklassen.

Vertragsverwaltung

Berichtsdatenzwischenspeicher um Vertragsklauseln und Kontakt-Zusatzdaten erweitern

Ausgangssituation

  • Beim Erzeugen von Serienbriefen standen im Berichtsdatenzwischenspeicher (RelC Report Data Buffer) keine Merge-Felder für die im Mietvertrag hinterlegten Klauseln zur Verfügung.
  • Ebenso fehlten im Berichtsdatenzwischenspeicher Zusatzdaten aus der Kontaktkarte, etwa zu Insolvenzverfahren, Pfändungen oder Betreuung.

Auswirkung
Diese Angaben konnten beim Erstellen von Serienbriefen nicht automatisch in Word-Templates übernommen werden und mussten manuell ergänzt werden.

Anpassung

  • Der Berichtsdatenzwischenspeicher wurde um Puffer-Felder für Vertragsklauseln erweitert, u. a. zu Schönheitsreparaturen, Instandhaltung, Abgeltungsklausel, Rückbauverpflichtung, Konkurrenz- und Sortimentsschutz, Betreiberverpflichtung, Vorschlagsrecht Nachmieter, Untervermietung, Verlängerungsausschluss, Green Lease, Räumungsunterwerfung, mietfreie Zeiten, Tierhaltung, Müllentsorgung, SAT-Anlage, Thermenwartung, Übernahme von Einbauten, Abmahnungsvereinbarung, ALG II, Verjährungsverlängerung, EMA- und Schufa-Anfrage sowie sonstige Nutzungsvereinbarungen.
  • Der Berichtsdatenzwischenspeicher wurde zudem um Puffer-Felder für Kontakt-Zusatzdaten erweitert, darunter Insolvenzverfahren (Eröffnung/Beendigung), Pfändungs-/Überweisungsbeschluss, Freigabeerklärung nach § 109 Abs. 1 S. 1 InsO, Vermögensauskunft, Erbe vorhanden, Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, Sterbedatum sowie Betreuerdaten.
  • Diese Felder werden beim Erzeugen von Serienbriefen automatisch aus dem Mietvertrag beziehungsweise der Kontaktkarte befüllt und stehen als Merge-Felder in Word-Templates zur Verfügung.

Zusätzliche Hinweise

  • Alle neuen Felder im Berichtsdatenzwischenspeicher sind schreibgeschützt und dienen ausschließlich Auswertungs- und Druckzwecken; eine direkte Bearbeitung in der Tabelle ist nicht vorgesehen.
  • Für eine vollständige Befüllung müssen die entsprechenden Felder im Mietvertrag (Gruppe Klauseln) beziehungsweise die insolvenz- und betreuungsrelevanten Daten auf der Kontaktkarte gepflegt sein.

Schnellfilter statt Ansichten: Verwaltungsvertragsübersicht

Ausgangssituation
Auf der Übersichtsseite Verwaltungsvertragsübersicht existierte der Bereich Ansichten mit den Einträgen Alle, Status Importiert, Status Fehler, Status Vertrag, Status Deaktiviert und Differenzen anzeigen. Solche Ansichten wurden mit RELion ONE auch auf diversen anderen Vertragsseiten eingeführt.

Auswirkung
Die Ansichten wirkten nicht additiv: Bei Auswahl einer Ansicht wurde eine zuvor gesetzte Filterung überschrieben. Dies führte in der Praxis zu Einschränkungen bei der gezielten Datenauswahl.

Anpassung
Die Ansichten auf der Seite Verwaltungsvertragsübersicht wurden durch die Funktion Schnellfilter ersetzt. Schnellfilter wirken ergänzend zur bestehenden Filterung und ermöglichen eine flexiblere, kombinierbare Datenauswahl.

Zusätzliche Hinweise
Es existieren weitere Seiten, die aktuell noch Ansichten verwenden. Diese werden mit künftigen RELion-Versionen ebenfalls angepasst.

Schnellfilter statt Ansichten: Mietvertragsentwürfe

Ausgangssituation
Auf der Übersichtsseite Mietvertragsentwürfe existierte der Bereich Ansichten mit den Einträgen Alle, Status Importiert, Status Fehler, Status Vertrag, Status Deaktiviert und Differenzen anzeigen. Solche Ansichten wurden mit RELion ONE auch auf diversen anderen Vertragsseiten eingeführt.

Auswirkung
Die Ansichten wirkten nicht additiv: Bei Auswahl einer Ansicht wurde eine zuvor gesetzte Filterung (z. B. nach Mieternamen) überschrieben. Dies führte in der Praxis zu Einschränkungen bei der gezielten Datenauswahl.

Anpassung
Die Ansichten auf der Seite Mietvertragsentwürfe wurden durch die Funktion Schnellfilter ersetzt. Schnellfilter wirken ergänzend zur bestehenden Filterung und ermöglichen eine flexiblere, kombinierbare Datenauswahl.

Zusätzliche Hinweise
Es existieren weitere Seiten, die aktuell noch Ansichten verwenden. Diese werden mit künftigen RELion-Versionen ebenfalls angepasst.

Schnellfilter statt Ansichten: Vertragsübersicht

Ausgangssituation
In diversen Vertragsseiten, u. a. der Vertragsübersicht, wurden mit RELion ONE Ansichten wie Aktive, Zukünftige und Beendete etc. eingeführt.

Auswirkung
Die Ansichten wirkten nicht additiv: Bei Auswahl einer Ansicht wurde eine zuvor gesetzte Filterung (z. B. nach Mieternamen) überschrieben. Dies führte in der Praxis zu Einschränkungen bei der gezielten Datenauswahl.

Anpassung
Die Ansichten wurden durch die aus früheren RELion-Versionen bekannten Schnellfilter ersetzt. Schnellfilter wirken ergänzend zur bestehenden Filterung und ermöglichen eine flexiblere und kombinierbare Datenauswahl.

Zusätzliche Hinweise
Es existieren weitere Seiten, die aktuell noch Ansichten verwenden. Diese werden mit künftigen RELion-Versionen ebenfalls angepasst.

Mahnwesen

Zahlungstoleranz im Mahnvorschlag berücksichtigt

Ausgangssituation
Beim Erstellen eines Mahnvorschlags wurde die in den Mahnmethoden hinterlegte Zahlungstoleranz (Karenzzeit) nicht berücksichtigt.

Auswirkung
Kundenposten, die anhand ihres Fälligkeitsdatums bereits in einem vorherigen Mahnlauf berücksichtigt worden waren, konnten innerhalb der Toleranzfrist erneut in einen neuen Mahnvorschlag aufgenommen werden.

Anpassung
Beim Erstellen des Mahnvorschlags wird nun geprüft, ob ein Kundenposten unter Berücksichtigung des Fälligkeitsdatums, der zuletzt erreichten Mahnstufe und der in den Mahnmethoden definierten Zahlungstoleranz bereits in einem vorherigen, ausgestellten Mahnlauf berücksichtigt wurde. Ein solcher Posten wird in diesem Fall mit einem entsprechenden Hinweis vom aktuellen Mahnvorschlag ausgeschlossen.

WEG Verwaltung

Anzeige der Beschluss-Sammlung

Ausgangssituation
Die Spalte Beschlusstext in der Seite Beschluss-Sammlung im WEG-Bereich enthält ggf. umfangreichen Text, der komplett in der Spalte angezeigt wird.

Auswirkung
Der umfangreiche Text konnte beim Navigieren auf der Seite zu Anzeigeproblemen führen.

Anpassung
Die Anzeige des Beschlusstextes wurde angepasst: Anstelle des vollständigen Textes wird nun eine gekürzte Vorschau angezeigt. Klickt man in das Feld, öffnet sich wie gewohnt das Fenster, in dem der gesamte Text angezeigt wird.

Stammdaten

Kapitalwerte als Betragsfelder in der Objektbewertung

Ausgangssituation
Bisher konnten in den Zusatzinformationen zu einem Objekt kein Netto- bzw. Bruttokapitalwert erfasst werden.

Auswirkung

  • Der Netto- und Bruttokapitalwert eines Objekts sind wichtige Kennzahlen für die Werteinschätzung, standen aber bisher in RELion nirgends als eigenes, strukturiertes Feld zur Verfügung.
  • Dadurch mussten Anwender diese Werte entweder in Freitextfeldern notieren oder außerhalb von RELion (z. B. in Excel) pflegen, was die Nachvollziehbarkeit und Auswertbarkeit erschwerte.

Anpassung

  • Die Gutachten-Zeilen wurden um zwei neue Betragsfelder für den Netto- und den Bruttokapitalwert ergänzt.
  • Die gleichen Felder stehen nun auch direkt auf der Objektbewertung-Karte zur Verfügung.
  • Beide Felder können unabhängig voneinander befüllt werden.
  • Wird ein Betragsfeld auf der Karte geändert, aktualisiert sich automatisch die zugehörige Zeile – und umgekehrt.

Projektentwicklung

Aufruf von Projektberichten direkt aus der Projektübersicht

Ausgangssituation
Die Berichte Projekt - Plan/Ist-Vergleich, Projekt - Plankostenentwicklung und Projekt - Freigabebogen konnten nicht direkt aus der Projektübersicht heraus aufgerufen werden.

Auswirkung
Für den Aufruf dieser Berichte war ein anderer Weg erforderlich, z. B. über die allgemeine Berichtsübersicht.

Anpassung
Die Berichte Projekt - Plan/Ist-Vergleich, Projekt - Plankostenentwicklung und Projekt - Freigabebogen können nun direkt aus der Projektübersicht heraus aufgerufen werden.

  • Der Bericht Projekt - Plan/Ist-Vergleich vergleicht geplante und tatsächlich angefallene Projektkosten und -erlöse.
  • Der Bericht Projekt - Plankostenentwicklung zeigt die Veränderungen der geplanten Projektkosten im Projektverlauf.
  • Der Bericht Projekt - Freigabebogen erstellt einen Freigabebogen mit den relevanten Projektdaten zur Prüfung und Freigabe.

Zusätzliche Hinweise

  • Bei allen drei Berichten ist das Feld Projekt standardmäßig auf das aktuelle Projekt gefiltert.
  • Der Projektfilter kann im Nachgang entfernt werden, sodass der Bericht anschließend über alle Projekte läuft.
  • Vor dem Aufruf des Berichts ist keine Auswahl mehrerer Projekte möglich.

Fehlerbehebung

Buchhaltung

Fehlerhafte Zuständigkeitseinheit nach Eigentümer/Mieter-Wechsel

Ausgangssituation
Beim Umschalten des Eigentümer/Mieter-Kennzeichens auf einer Buchblattzeile (z. B. im Buchblatt RE Buchen allgemein) wurde bei Mischobjekten die Dimension korrekt neu ermittelt, das Feld Zuständigkeitseinheit behielt jedoch den zuvor gültigen, nicht mehr zutreffenden Wert.

Auswirkung
Aufgrund der inkonsistenten Werte zwischen Zuständigkeitseinheit und Objekt/Dimension kam es beim Buchungsvorgang wiederholt zu Fehlermeldungen.

Anpassung
Beim Umschalten des Eigentümer/Mieter-Kennzeichens in einer Buchblattzeile wird die Objektnummer nun automatisch zurückgesetzt, sofern zuvor bereits eine Objektnummer erfasst war. Dadurch werden Dimension und Zuständigkeitseinheit nach dem Umschalten stets korrekt und konsistent neu ermittelt, sodass der beschriebene Fehler beim Buchungsvorgang nicht mehr auftritt.

Zusätzliche Hinweise
Nach einem Wechsel des Eigentümer/Mieter-Kennzeichens in einer Buchblattzeile muss die Objektnummer erneut eingegeben bzw. über das Lookup ausgewählt werden, auch wenn es sich um dieselbe Objektnummer handelt.

Fälligkeitsdatum bei Debitorenpostenzusammenfassung falsch berechnet

Ausgangssituation
Bei aktivierter Option Verdichtung je Einheitenvertrag in der Debitorenpostenzusammenfassung (Ergänzung Österreich) wurde das Fälligkeitsdatum der Debitor-Zeile im Vorschreibungs-Buch.-Blatt nicht anhand der hinterlegten Fälligkeitsformel berechnet.

Auswirkung
Das Fälligkeitsdatum der Debitor-Zeile entsprach in diesen Fällen immer dem Buchungsdatum, unabhängig von der beim Debitor hinterlegten Zahlungsbedingung oder der beim Einheitenvertrag bzw. der Vorschreibungszeile hinterlegten Fälligkeitsformel. Das Fälligkeitsdatum der zugehörigen Sachkonto-Zeilen war davon nicht betroffen und wurde bereits korrekt berechnet.

Anpassung
Die Berechnung des Fälligkeitsdatums der Debitor-Zeile berücksichtigt bei aktiver Debitorenpostenzusammenfassung (Verdichtung je Einheitenvertrag) nun ebenfalls die hinterlegte Fälligkeitsformel.

Zusätzliche Hinweise
Betrifft das Modul Sollstellungen im Zusammenhang mit der Ergänzung Österreich (Debitorenpostenzusammenfassung).

Datenbereinigungsstapel Sollstellungsdifferenzen: Datum frei wählbar

Ausgangssituation
Im Datenbereinigungsstapel - Sollstellungsdifferenzen war es bisher nur möglich, das Datum RELion Sollstellung ab auf den 1. des Monats zu setzen. Kunden führen in den Objekten jedoch teilweise einen exakten Verwaltungsbeginn, der nicht zwangsläufig der Monatserste ist, jedoch mit der Berechnung der Differenzen übereinstimmen soll.

Auswirkung
Stammdaten mit einem Verwaltungsbeginn, der nicht der 1. des Monats war, konnten im Zuge der Migration nicht korrekt über den Datenbereinigungsstapel abgebildet werden.

Anpassung
Das Datumsfeld RELion Sollstellung ab im Datenbereinigungsstapel - Sollstellungsdifferenzen ist nun beliebig befüllbar und nicht mehr auf den 1. des Monats beschränkt.

Vertragsverwaltung

Mietvertragskarte lässt sich bei Verlängerungsfrist 0M nicht öffnen

Ausgangssituation
Bei Mietverträgen mit einer Verlängerungsfrist von 0M in Kombination mit einem in der Vergangenheit liegenden Datum Kündbar zum trat beim Öffnen der Mietvertragskarte eine fehlerhafte Berechnung des voraussichtlichen Vertragsendes auf.

Auswirkung
Die betroffene Mietvertragskarte blieb dauerhaft im Zustand „Wird bearbeitet…“ hängen und konnte nicht geöffnet werden, ohne dass eine Fehlermeldung erschien.

Anpassung
Der Fehler wurde behoben: Die Mietvertragskarte wird nun auch bei einer Verlängerungsfrist von 0M in Kombination mit einem in der Vergangenheit liegenden Datum Kündbar zum geöffnet. Die Eingabe von 0M im Feld Verlängerungsfrist ist künftig nicht mehr möglich.

Zusätzliche Hinweise
Vorhandene fehlerhafte Einträge mit einer Verlängerungsfrist von 0M sollten manuell korrigiert werden.

Einheitenvertrag bei fremder Sonderumlage nicht stornierbar

Ausgangssituation
Ein Einheitenvertrag konnte nicht storniert bzw. gelöscht werden, wenn am zugehörigen Objekt eine Sonderumlage bestand. Dies galt auch dann, wenn die betroffene Einheit bzw. deren Historie an dieser Sonderumlage gar nicht beteiligt war.

Auswirkung
Beim Versuch, den Einheitenvertrag zu löschen oder zu stornieren, erschien die Fehlermeldung, dass der Einheitenvertrag noch in einer Sonderumlage-Zeile verwendet wird. Die Stornierung bzw. Löschung war dadurch nicht möglich, obwohl die konkrete Einheit fachlich nicht betroffen war.

Anpassung
Die Prüfung wurde für Historien entfernt, die nicht in einer Sonderumlage enthalten sind. Die Stornierung bzw. Löschung eines Einheitenvertrags ist in diesen Fällen nun ohne diese fehlerhafte Blockade möglich.

Status Vertrag ist beendet trotz Vertragsende in der Zukunft

Ausgangssituation
Bei Verträgen mit einem Vertragsende in der Zukunft wurde der Status Vertrag ist beendet angezeigt, sobald zusätzlich ein Kündigungsdatum (Gekündigt am) erfasst war – unabhängig davon, ob der Vertrag tatsächlich bereits beendet war.

Auswirkung
Aktiv gekündigte, aber noch laufende Verträge wurden fälschlich mit dem Status Vertrag ist beendet statt Vertrag endet dargestellt. Dies betraf unter anderem die Anzeige in der Vertragsübersicht und konnte zu falschen Auswertungen, z. B. im Reporting, führen.

Anpassung
Die Ermittlung des Vertragsstatus berücksichtigt das Kündigungsdatum (Gekündigt am) nicht mehr. Verträge mit einem in der Zukunft liegenden Vertragsende zeigen nun auch bei erfasstem Kündigungsdatum korrekt den Status Vertrag endet an.

Verwalterhonorar

Vertragsnummer und Vertragsbeschreibung fehlen auf Verwalterhonorarrechnung

Ausgangssituation
Auf Verkaufsrechnungen aus der Verwalterhonorar-Stapelberechnung fehlten bei einigen Verwalterverträgen die Vertragsnummer und die Vertragsbeschreibung im Rechnungskopf bzw. -text. Der Fehler trat auf, obwohl Kontakte und Debitoren identisch eingerichtet waren wie bei Verträgen, bei denen der Andruck korrekt funktionierte.

Auswirkung
Bei Verwalterhonorarverträgen mit einer Vertragsnummer von mehr als 19 Zeichen Länge wurden Vertragsnummer und Vertragsbeschreibung nicht auf der Rechnung angezeigt. Bei Vertragsnummern mit 19 oder weniger Zeichen trat der Fehler nicht auf.

Anpassung
Die interne Verarbeitung der Vertragsnummer wurde korrigiert, sodass auch Vertragsnummern mit der vollen Länge von 20 Zeichen korrekt erkannt werden. Vertragsnummer und Vertragsbeschreibung werden auf den betroffenen Rechnungen wieder korrekt angedruckt.

Abrechnungsabbruch bei Verwalterhonorarverträgen mit beendeter Vertragszeile

Ausgangssituation
Bei der Abrechnung von Verwalterhonorarverträgen mit dem Abrechnungsintervall 1M (monatlich) wurde die Jahresabrechnung nicht vollständig erzeugt, sobald in einer Vertragszeile im Jahresverlauf ein Enddatum gesetzt war.

Auswirkung
Die Abrechnung brach ab dem Enddatum der beendeten Vertragszeile für den gesamten Vertrag ab, auch für andere Vertragszeilen desselben Vertrags ohne Enddatum, die eigentlich weiterlaufen sollten. Dadurch wurden für den restlichen angeforderten Abrechnungszeitraum keine weiteren Abrechnungsperioden erzeugt.

Anpassung
Der Fehler wurde behoben, sodass die Abrechnung nun korrekt für alle Vertragszeilen bis zum Ende des angeforderten Zeitraums erzeugt wird, auch wenn beendete Zeilen im Abrechnungszeitraum existieren.

Stapelberechnung ohne Ergebnis bei Verwaltungsende im Abrechnungszeitraum

Ausgangssituation
Bei der Verwalterhonorar-Stapelberechnung wurde für ein Objekt keine Abrechnung erzeugt, wenn für dieses Objekt innerhalb des Abrechnungszeitraums ein Verwaltungsende gesetzt war.

Auswirkung
Für das betroffene Objekt wurde im entsprechenden Abrechnungszeitraum kein Ergebnis berechnet, auch nicht anteilig bis zum Verwaltungsende.

Anpassung
Ist für ein Objekt innerhalb des Abrechnungszeitraums ein Verwaltungsende gesetzt, erfolgt die Abrechnung nun anteilig bis zu diesem Verwaltungsende.

Betriebskostenabrechnung

Störung bei Freigabe zum Druck

Ausgangssituation

  • Beim Ausführen des Schritts Freigabe zum Druck in der Nebenkosten- bzw. Betriebskostenabrechnung konnte es in bestimmten Konstellationen zu einer Fehlermeldung kommen.
  • Statt einer fachlichen Fehlermeldung wurde die Meldung „Entschuldigung. Diese Seite wurde gerade aktualisiert. Öffnen Sie sie erneut und versuchen Sie es noch einmal.“ angezeigt.
  • Das Verhalten trat insbesondere auf, wenn für den Debitor ein individuelles Belegsendeprofil mit dem Datenträger PDF hinterlegt war. In diesem Fall wurde eine E-Beleg-Prüfung ausgelöst, obwohl kein tatsächlich zu verarbeitendes E-Rechnungsformat vorhanden war.

Auswirkung

  • Die Freigabe der Abrechnung zum Druck konnte nicht durchgeführt werden.
  • Die weitere Verarbeitung der betroffenen Abrechnung wurde dadurch unterbrochen.
  • Anwender erhielten keine eindeutigen Hinweise auf die tatsächliche Ursache des Problems.

Anpassung

  • Die Verarbeitung der E-Beleg-Prüfung wurde korrigiert, um technische Aktualisierungskonflikte während der Prüfung zu vermeiden.
  • Die interne Aktualisierung von Prüfergebnissen wurde so angepasst, dass keine Änderungen mehr innerhalb einer laufenden Datensatziteration erfolgen.
  • Die Auswertung von Belegsendeprofilen wurde überarbeitet. Ein Datenträger PDF ohne ermittelbares E-Rechnungsformat wird nicht mehr als aktives E-Beleg-Szenario behandelt.
  • Die fachlichen Stammdatenprüfungen für E-Belege bleiben unverändert bestehen und werden weiterhin durchgeführt, wenn tatsächlich ein E-Beleg-Szenario vorliegt.

Zusätzliche Hinweise

  • Für Anwender sind keine manuellen Anpassungen oder Änderungen an bestehenden Abrechnungen erforderlich.
  • Bereits vorhandene Belegsendeprofile können weiterhin verwendet werden. Die Prüfung erfolgt nun entsprechend der tatsächlichen E-Beleg-Konfiguration.

Abrechnungszeilen holen überschreibt vorhandene Beschreibungen

Ausgangssituation

  • Beim erneuten Ausführen der Funktion Abrechnungszeilen holen wurden vorhandene Beschreibungen in bereits vorhandenen Abrechnungszeilen überschrieben.
  • Dies trat auch dann auf, wenn Anwender die Beschreibungen zuvor manuell angepasst hatten, unabhängig davon, ob sich die betreffende Abrechnungszeile fachlich geändert hatte oder nicht.

Auswirkung

  • Individuell gepflegte Beschreibungen in Abrechnungszeilen konnten unbeabsichtigt verloren gehen.
  • Der manuelle Nachbearbeitungsaufwand bei bereits weit fortgeschrittenen Abrechnungen erhöhte sich, insbesondere nach Korrekturen an Abrechnungsgrundlagen und anschließendem erneuten Einlesen von Zeilen.

Anpassung
Die Verarbeitung beim Holen von Abrechnungszeilen wurde angepasst: Bereits vorhandene Beschreibungen in bestehenden Abrechnungszeilen werden nicht mehr automatisch überschrieben. Manuell erfasste oder geänderte Beschreibungen bleiben dadurch beim erneuten Einlesen von Abrechnungszeilen erhalten.

Zusätzliche Hinweise
Die Änderung verbessert die Nachvollziehbarkeit und reduziert den manuellen Nachbearbeitungsaufwand bei wiederholtem Ausführen der Funktion Abrechnungszeilen holen.

Unnötiger Seitenumbruch im Abrechnungsdruck

Ausgangssituation
Beim Druck von Abrechnungen mit großen Verträgen konnte im Anschreiben ein zusätzlicher Seitenumbruch erzeugt werden. Die Ursache lag in der Verarbeitung der MwSt.-Spezifikation: Dabei wurde unabhängig davon, ob entsprechende MwSt.-Zeilen vorhanden waren, eine Leerzeile mit einem Seitenumbruch eingefügt.

Auswirkung
Dadurch konnte im Ausdruck eine unnötige neue Seite entstehen. In Grenzfällen wurde der Druck auch mit einer „Rendering“-Fehlermeldung abgebrochen.

Anpassung
Die Verarbeitung der MwSt.-Klausel wurde angepasst. Die Funktion zur Erstellung des MwSt.-Abschnitts wird nun nur noch ausgeführt, wenn tatsächlich MwSt.-Spezifikationszeilen vorhanden sind. Sind keine entsprechenden Zeilen vorhanden, wird die Verarbeitung unmittelbar beendet und kein zusätzlicher Seitenumbruch erzeugt.

Download von Rechnungsbelegen bricht bei fehlerhaftem Einzelbeleg ab

Ausgangssituation
Der Download von Rechnungsbelegen einer Abrechnung wurde vollständig abgebrochen, sobald bei einem einzelnen Beleg ein Fehler auftrat.

Auswirkung
Verfügbare Belege konnten in diesem Fall nicht heruntergeladen werden.

Anpassung
Fehlerhafte Belege führen nicht mehr zum Abbruch des gesamten Downloads. Erfolgreich geladene Belege werden weiterhin bereitgestellt und Fehler werden protokolliert.

Zusätzliche Hinweise
Aufgetretene Fehler können nachträglich im Fehlerprotokoll eingesehen und analysiert werden.

Zahlungsverkehr

Zahlungsvorschlag schließt Posten bei abweichender Objektbankverbindung ohne Hinweis aus

Ausgangssituation
Bei der Erstellung eines Zahlungsvorschlags, bei dem die Zahlung nicht nach Objektbankverbindung aufgeteilt wird, wird für jeden offenen Verbindlichkeitsposten geprüft, ob für das zugehörige Objekt eine Objektbankverbindung hinterlegt ist. War eine Objektbankverbindung vorhanden, lautete diese jedoch nicht auf das im aktuellen Zahlungsvorschlag verwendete Gegenkonto (Bankkonto), wurde der betreffende Posten ohne jegliche Meldung aus der weiteren Verarbeitung ausgeschlossen. Für einen so ausgeschlossenen Posten wurde weder eine Zahlungsbuchungszeile erzeugt noch ein Hinweiseintrag im Aktionsprotokoll des Zahlungsvorschlags hinterlegt.

Auswirkung
Betroffene, an sich fällige Verbindlichkeiten erschienen ohne erkennbaren Grund nicht im erzeugten Zahlungsvorschlag. Eine Nachvollziehbarkeit, weshalb einzelne Posten fehlten, war nicht gegeben, da weder im Zahlungsvorschlag noch im Aktionsprotokoll ein entsprechender Eintrag vorlag.

Anpassung

  • Wird eine Abweichung zwischen der hinterlegten Objektbankverbindung und dem Gegenkonto des Zahlungsvorschlags festgestellt, wird nun ein Hinweiseintrag „Die in der Anforderungsseite ausgewählte Bank ist in der Objektbankliste nicht enthalten.“ mit Angabe von Bankkonto, Objekt, Eigentümer/Mieter und Objektnummer im Aktionsprotokoll des Zahlungsvorschlags erzeugt.
  • Der betroffene Posten wird nicht mehr automatisch von der weiteren Verarbeitung ausgeschlossen, sondern durchläuft dieselbe Prüfung wie jeder andere Posten (Erstellung der Zahlungsbuchungszeile bzw. Kennzeichnung Zu prüfen).
  • In der Zahlungen-Infobox steht im Bereich Aktionsprotokoll das Feld Hinweis Allgemein zur Verfügung. Es zeigt die Anzahl der allgemeinen, nicht buchblattgebundenen Hinweiseinträge im Aktionsprotokoll des Zahlungsvorschlags an. Über einen Drilldown auf das Feld können die zugehörigen Hinweismeldungen eingesehen werden.

Zusätzliche Hinweise
Es wird empfohlen, das Feld Hinweis Allgemein bei der Prüfung eines Zahlungsvorschlags künftig mit heranzuziehen, um Hinweise auf abweichende Objektbankverbindungen zu erhalten.

ZE-Filter im Zahlungsvorschlag funktioniert nicht bei Mehrfachauswahl

Ausgangssituation
Im Zahlungsvorschlag (kreditorisch und debitorisch) steht auf der Auswahlseite das Filterfeld Zuständigkeitseinheit zur Verfügung. Dieses Feld ermöglicht es, mehrere Zuständigkeitseinheiten gleichzeitig anzugeben, getrennt durch das Pipe-Zeichen (z. B. „RI GMBH|RT“).

Auswirkung
Wurde im Filterfeld mehr als ein Wert eingegeben, wurde kein Zahlungsvorschlag erzeugt – obwohl offene, fällige Posten vorhanden waren. Eine einzelne Zuständigkeitseinheit war nicht betroffen. Als Übergangslösung musste der Vorschlag je Zuständigkeitseinheit einzeln ausgeführt werden.

Anpassung
Die Filterlogik wurde korrigiert, sodass mehrere Werte korrekt berücksichtigt werden. Die Anpassung wurde in beiden Zahlungsvorschlägen (kreditorisch und debitorisch) umgesetzt. Die maximale Länge des Filterfeldes wurde für längere Mehrfachauswahlen erweitert.

Zusätzliche Hinweise
Die Übergangslösung ist nicht mehr erforderlich. Andere Filterfelder sind von der Änderung nicht betroffen.

Buchungsvorschau funktioniert nicht bei mehreren Zahlungsempfängern

Ausgangssituation
Beim Erzeugen der Buchungsvorschau für Dauerzahlungen über mehrere Zahlungsempfänger (ZEs) für einen einzelnen Zahlungstermin trat ein Fehler auf.

Auswirkung
Die Buchungsvorschau konnte nicht erzeugt werden, wenn mehrere Zahlungsempfänger für denselben Zahlungstermin ausgewählt wurden, obwohl die eigentliche Buchung korrekt funktionierte.

Anpassung
Der Fehler in der Buchungsvorschau wurde behoben. Die Buchungsvorschau funktioniert nun auch bei Auswahl mehrerer Zahlungsempfänger für einen Zahlungstermin korrekt.

Fehlerhafte Message-ID bei SEPA-Zahlungsdateien vor 10:00 Uhr

Ausgangssituation
Bei der Erzeugung von SEPA-Zahlungsdateien (Pain-Format) wird für jede Datei eine eindeutige Nachrichten-ID (MsgId) generiert. Diese ID setzte sich bisher aus zwei getrennt formatierten Werten zusammen: dem aktuellen Datum (Today) und der aktuellen Uhrzeit (Time), wobei die Uhrzeit über das Format <Hours24,2><Minutes,2><Seconds,2> in eine zweistellige Stunden-, Minuten- und Sekundenangabe umgewandelt wurde.

Auswirkung
Bei der separaten Formatierung des Uhrzeit-Werts wurde die Stundenkomponente für Stunden zwischen 00 und 09 Uhr nicht mit einer führenden Null, sondern mit einem führenden Leerzeichen aufgefüllt. Dadurch enthielt die Nachrichten-ID jeder SEPA-Zahlungsdatei, die im Zeitraum von Mitternacht bis 10:00 Uhr erzeugt wurde, ein Leerzeichen anstelle einer Ziffer. Leerzeichen sind in diesem Feld nicht zulässig, sodass die betroffenen Zahlungsdateien ein ungültiges Format aufwiesen und von der Bank abgelehnt werden konnten.

Anpassung
Datum und Uhrzeit werden nun gemeinsam über einen einzigen Zeitstempel (CurrentDateTime) ermittelt und in einem Format ausgegeben, das für alle Bestandteile durchgängig führende Nullen verwendet. Dadurch enthält die Nachrichten-ID unabhängig von der Tageszeit ausschließlich gültige Ziffern.

Zusätzliche Hinweise
Format und maximale Länge der Nachrichten-ID bleiben unverändert (Aufbau: PT + Datum/Uhrzeit im Format TTMMJJHHMMSS + N + Zahlungsauftragsnummer, max. 35 Zeichen). Besonders betroffen waren SEPA-Zahlungsdateien, die zwischen 00:00 Uhr und 09:59 Uhr erzeugt wurden.

Fehler bei IBAN Feldlänge

Ausgangssituation
Im Bericht Zahlungsvorschlag kreditorisch wurde bei SEPA-Zahlungen die Empfänger-IBAN in das Feld Empfänger Bankkonto kopiert und darüber ausgegeben, anstatt über das dafür vorgesehene Feld Empfänger IBAN. Das Feld Empfänger Bankkonto ist auf eine Länge von 30 Zeichen ausgelegt, was für ein Bankkonto ausreichend ist, jedoch nicht für jede IBAN, da diese je nach Land unterschiedlich lang ist (z. B. 31 Zeichen bei Malta).

Auswirkung
Bei SEPA-Zahlungen an Empfänger mit einer IBAN von mehr als 30 Zeichen (z. B. Malta) wurde beim Öffnen der Druckvorschau des Berichts Zahlungsvorschlag kreditorisch ein Fehler ausgegeben. Der betroffene Zahlungsvorschlag konnte in diesem Fall nicht gedruckt oder in der Vorschau angezeigt werden.

Anpassung
Der Bericht Zahlungsvorschlag kreditorisch wurde so angepasst, dass die Empfänger-IBAN nicht mehr in das Feld Empfänger Bankkonto kopiert wird. Empfänger IBAN und Empfänger Bankkonto werden, analog zu vergleichbaren Zahlungsvorschlagsberichten (z. B. Zahlungsvorschlag kreditorisch nach Bank), als getrennte Felder geführt und jeweils über das dafür vorgesehene Feld ausgegeben.

Zusätzliche Hinweise
Die Anpassung betrifft ausschließlich die Anzeige des Berichts Zahlungsvorschlag kreditorisch; die eigentliche Zahlungsverarbeitung (Buchung, Zahlungsträgererstellung) ist davon nicht betroffen. Zahlungsvorschläge mit Empfängern in Ländern mit langem IBAN-Format (z. B. Malta) lassen sich nach dieser Anpassung wieder ohne Fehlermeldung drucken.

Elektronische Belege

E-Rechnungen im Verkauf werden nicht korrekt erstellt (XRechnung und ZUGFeRD)

Ausgangssituation
Bei der Erstellung von Verkaufsrechnungen im Format XRechnung schlug die Validierung fehl.

  • ZUGFeRD-Belege wurden nicht als PDF-Datei mit integriertem XML erstellt.
  • Bei der Erstellung von ZUGFeRD-Belegen wurden die Kontaktdaten der Eigentümer-ZE ausgegeben, auch wenn beim Objekt eine Verwaltungs-ZE hinterlegt war.

Auswirkung
Die erstellten XRechnungen hielten einer Validierung nicht stand und konnten dadurch nicht ordnungsgemäß weiterverarbeitet werden.

  • ZUGFeRD-Belege enthielten keine maschinenlesbaren Rechnungsdaten im PDF, wodurch eine automatisierte Weiterverarbeitung beim Empfänger nicht möglich war.
  • Bei betroffenen Objekten mit hinterlegter Verwaltungs-ZE wurden auf ZUGFeRD-Belegen nicht zutreffende Kontaktdaten angezeigt.

Anpassung

  • Bei der Erstellung von ZUGFeRD-Belegen wird nun – abweichend vom Microsoft-Standard – eine PDF-Datei mit integriertem XML erzeugt.
  • Die Ausgabe der Kontaktdaten in ZUGFeRD-Belegen wurde korrigiert: Ist beim Objekt eine Verwaltungs-Zahlstelle hinterlegt, werden deren Kontaktdaten anstelle der Kontaktdaten der Eigentümer-ZE verwendet.

Berechtigungssätze

Die Standard Berechtigungssätze stehen als XML zur Verfügung RELion 12.39

Tabelleninformationen Modell

Änderungen im Datenmodell werden in den Tabelleninformationen angezeigt.

Zuletzt geändert September 18, 2026: release12.39 (5324d86)